15.06.2026
Hohe Strafen bei illegalen Drohnenflügen und Verlust der Versicherungsleistung
Ein Drohnenexperte (U-ROB - Die Drohnenexperten) beleuchtet 2 Beispiele von Strafzahlungen - ein Hobby-Drohnenflieger (ca 1200,- EUR Strafe) und ein gewerblicher Flug (ca. 30.000,- EUR Strafe):
- Der Hobby-Pilot flog mit einer DJI Mini über eine Demonstration mit einer Menschenansammlung, wobei die Polizei Strafanzeige erstattete, die diesem teuer kam. Einzelne Personen wären kein Problem gewesen, aber über die Menschenansammlung zu fliegen, ist verboten. Die Strafen können bis max. 50.000,- EUR verhängt werden. Dies wird in jedem Land unterschiedlich behandelt.
- Der gewerbliche Pilot (größeres Unternehmen) musste über 30.000,- EUR Strafe zahlen. Er flog mit einer größeren Drohne im Stadtgebiet. Es wurde nachgewiesen, dass die Drohne 97x über dem Stadtgebiet, bei Tag und Nacht, ..., geflogen ist. Das Luftfahrtbundesamt hat festgestellt, dass dies spezielle Flüge waren und wo keine Betriebsgenehmigung vorhanden war, ... Im schlimmsten Fall ist der Pilot sogar privat haftbar, auch wenn eine Firma dahintersteht.
Wichtig ist immer, die Drohne zu registrieren und zu versichern, da ansonsten auch eine private Haftpflichtversicherung aussteigen würde - abgesehen der Strafen für illegale Flüge, wenn Genehmigungen oder sonstiges fehlen. Bei Unternehmen werden in der Regel höhere Strafen angesetzt als bei Privatpersonen. Bei gefährlichen Eingriffen in den Flugverkehr kann es auch strafrechtlich zu Freiheitsstrafen kommen, abgesehen von Geldstrafen.